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Wie Sie Ihre Freelance-Tarife 2026 festlegen — und aufhören zu raten

Die meisten Freelancer legen ihre Tarife fest, indem sie das kopieren, was sie vorher berechnet haben, Kollegen fragen oder Kundenreaktionen testen. Keine dieser Methoden liefert eine vertretbare Zahl. Markt-Benchmarking schon.

Das Problem der Tarifgestaltung

Einen Freelance-Tarif festzulegen ist eine der unbequemsten Aufgaben. Typische Ansätze:

  • Den alten Tarif kopieren — ignoriert, was der Markt aktuell zahlt
  • Andere Freelancer fragen — sie teilen Tarife oft zögernd und sind selbst unsicher
  • Kundenreaktionen testen — kostet Einnahmen während der Kalibrierung
  • Online-Tarifkarten kopieren — jährlich, über zu viele Variablen gemittelt
Das Ergebnis: Die meisten Freelancer operieren unter dem Markttarif.

Warum Freelancer systematisch zu niedrig berechnen

  • Angst, den Auftrag zu verlieren
  • Vergleich mit dem Angestelltengehalt ohne Berücksichtigung aller Kosten
  • Unterschätzung des Werts der Spezialisierung
  • Verankert am letzten Kundentarif

Was Benchmarking tatsächlich zeigt

Eine Markttarifabfrage liefert: die Spanne (unteres/mittleres/oberes Ende), die Einheitenaufschlüsselung, die Faktoren der Variation und den geografischen Spread.

Tarife kontinuierlich setzen

Märkte bewegen sich. Spezialisierungen gewinnen und verlieren an Wert. Preisrecherche auf Abruf bedeutet, Markttarife so oft zu prüfen wie es sinnvoll ist — vor einem neuen Kunden, vor einer Vertragserneuerung.

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